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Die 6.3er Story
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| Dann die Wende: Der für mich zuständige Schrotthändler wollte unbedingt meine Borgward Isabella Limousine, alterstauglich, mit funktionierendem Stahlschiebedach, die mich bereits 15 Jahre lang niemals im Stich gelassen hatte, kaufen. Natürlich unverkäuflich. Dann bot er im Tausch einen 6.3er an und wollte noch zuzahlen. Da mich Bargeld nicht reizte, ich aber innerlich schon so gut wie ja gesagt hatte, setzte ich alles auf eine Karte und sagte nein. Keine Woche später erschien der Schrotthändler erneut und bot folgendes :
2 Minuten überlegen und dann: OK.Am 21.07.1997 war es soweit: Die beiden 300 SEL wurden geliefert und mein Borgi abgeholt. |
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Der 6.3er war so runtergekommen, dass jeder klar denkende Mensch ihn aus-geschlachtet hätte. Nicht so mein Kumpel Dennis und ich. Wir bemühten uns ca. 1,5 Jahre, den Motor zum Laufen zu bringen. (natürlich nicht täglich). Manchmal lief er tatsächlich auf einem bis zwei Zylindern. Dass der Anlasser die Tortour überlebt hat, ist ein Wunder. |
Dann der Hammer: Ich erhielt einen Anruf von einem der einen kennt, der wiederum jemanden kennt, der weiß, dass jemand einen Mercedes fast verschenken will. Ein Anruf genügte und man wurde sich am Telefon einig. Es wechselte ein gut erhaltener vollständiger (einschließlich Drehzahlmesser) 6.3er ohne Schiebedach mit Klimaanlage für 5000,00 DM den Eigentümer (mitgelieferte Ersatzteile: 2 nagelneue Kotflügel vorne von DB, 2x Innen- und Außenschweller von DB und eine komplette Auspuffanlage von DB). Jeder 6.3er Fan weiß, dass allein diese Teile nicht mal für das Doppelte des Kaufpreises zu bekommen sind. Somit war der 6.3er als Geschenk anzusehen. Ihr werdet über den Fortgang der Arbeiten ständig auf dem Laufenden gehalten. |